WarNBuPhat
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Gepostet in Portfolio Roasts

long term invest

Hallo Zusammen,

mich würde Mal Eure Meinung zu meinem Depot interessieren. Ich kaufe (bis auf einen kurzen Abstecher in die Welt der ETFs) nur Einzelaktien.

https://app.parqet.com/p/672347c394d4ae49be69ce4f

Investiere seit ca. 15 Jahren, aber größten Teil des Kapitals in den letzten 6-7 Jahren angelegt.

Ich habe so ziemlich alle Fehler gemacht, die man nur machen kann. Aber über die Jahre nun durch Schmerzen gelernt.

Dann noch mit Corona und Ukraine Krieg Crash Pech gehabt. Aber so langsam komme ich wieder ins plus.

Also z. B. viel gekauft und verkauft, zu viel in einzelne Titel investiert und auf die Nase gefallen, zu viel in zu spekulative Titel gesteckt (da gibts noch ein paar “Restposten” im Depot. Allerdings sehe ich bei einigen schon durchaus noch die Chance, dass die in den nächsten Jahren die Kurve bekommen und wieder Gas geben).

Im Grunde will ich das Depot erstmal so lassen wie es ist. Bin Mitte 40 und sehe dass als langfristiges Investment / Altersvorsorge.

Bitte ignoriert etwas die Historie, ich habe nicht zu allen Titeln die Kaufbelege. Ich habe das Portfolio hier im Oktober 24 angelegt und viele Titel manuell erfasst. Daher stimmt das Kaufdatum oft nicht.

Die paar ETFs könnt Ihr ignorieren. Hab mal irgendwann angefangen monatlich zu sparen, anstelle Einzelaktien. Nach ein paar Monaten lief es dann aber finanziell (selbständig) nicht gut, daher habe ich das ETF sparen eingestellt. Ein paar die gut liefen habe ich aufgestockt. Den Kleinscheiß werde ich ggf. irgendwann verkaufen wenn ich mal Geld brauche oder die mich im Depot stören, ansonsten lass ich die einfach Mal liegen.

Ich habe die Titel immer so bisschen nach Bauchgefühl ausgewählt. Wenn ich einen Artikel über eine Firma gelesen habe, der mich überzeugt hat, habe ich die Aktie gekauft.

Grob die Hälfte meines Depots ist einigermaßen diversifiziert, die andere Hälfte auf 4 Titel verteilt.

Den größten Teil der Kursgewinne mache ich mit den 4 Titeln. Sind aber sicher ein paar Kandidaten beim Rest dabei, die künftig überraschen und die Gewichtung verändern könnten.

Also, Feuer frei… bin gespannt auf Eure Kommentare

41 Kommentare

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Marius
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Hast halt jetzt Glück gehabt dass Amazon und Rheinmetall zuletzt gut gelaufen sind. Auf lange Sicht wäre mir diese extrem hohe Gewichtung viel zu riskant. Ansonsten schwer das ernsthaft zu bewerten wenn die Daten so fehlerhaft sind. 3 Monate sind dafür ein viel zu kurzer Zeitraum.

Btw, ist auch relativ sinnfrei die Absolutwerte im Portfolio auszublenden wenn du hier dann doch welche nennst. Wenn 23% Kursgewinn 72k Euro bedeuten kann man eigentlich alle anderen Positionen auch ausrechnen.

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Struemp
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Im Prinzip willst Du - da alles in der Vergangenheit ausser Acht gelassen werden soll - dass man ausschliesslich den Kapitalzuwachs seit November des vergangenen Jahres betrachtet und wie Du alles gut findet (daher auch Deine Vergleiche mit DAX& co). Der Zuwachs war auch gut - aber eben hauptsächlich nur durch 2-3 Aktien, die 45% des Gesamtdepots ausmachen. Und da liegt auch m.E. das Problem für die Zukunft.

Du hoffst, dass diese 2-3 Titel weiter gut laufen und hoffst, dass Deine Verlustbringer wieder gut laufen.

Mir ist da zuviel Hoffnung im Spiel.

Die Zusammensetzung der Einzeltitel des Portfolios ist nicht meins. Ich sehe keine nachvollziehbare Depotstruktur über die Jahre entwickelt.

Daher: Versuche mal Dein Depot etwas strukturierter für die Zukunft aufzusetzen, denn Deine persönliche Investmentvergangenheit hat ja gezeigt, dass Du sehr viel Geld mitunter - konträr zum nach oben laufenden Markt - in den Sand gesetzt hast.

Nutze daher Deine 2. Chance, die Dir Amazon und Rheinmetall gegeben haben, jetzt in einer neuen Depotstruktur besser.

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Struemp
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@andreas_niest Es ist schon ein bisschen so, wenn man Deine Antworten aus einzelne Roasts liest, dass aus “Roast mein Portfolio” eher ein “Admire mein Portfolio” geworden ist.😀

Aber im Ernst: Du rechtfertigst alles einzig und allein mit jetzt wieder ansteigenden Kursen - bei manchen Werten wie oben aufgeführt. Ist ja auch gut, dass sie wieder steigen. Gratuliere dazu. Aber das war nur bedingt mein Punkt.

Was aus meiner Sicht fehlt, ist eine nachhaltige, ausgewogene Depotstruktur im Sinne einer nachvollziehbaren Investmentstrategie für die Zukunft, denn - so habe ich es verstanden - kommt zukünftig kaum/kein frisches Geld in Dein Depot. Du hälst verkrampft an Deinen “alten” Werten fest. Daher meine Aussage zum bei Dir vorherrschenden “Prinzip Hoffnung”.

Kann gut gehen, muss aber nicht.

Dennoch: Viel Erfolg!

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Jens
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@kai_guenzel 😂😂😂

Gut gebrüllt Löwe

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WarNBuPhat
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@kai_guenzel mir geht es nicht darum, alles in meinem Depot gut zu finden. Finde ich natürlich selbst auch nicht . Dass einige Fehler gemacht wurden, hab ich ja schon geschrieben

Ich habe in der letzten Zeit, wenn ich was gekauft habe, immer rund 5 TEUR je Titel investiert, um breiter zu streuen.

Bei den neu gekauften Titeln in letzter Zeit (letztes Jahr), ca 10 Stück, laufen 8 gut, 2 (noch) nicht (süss microtec und Deutz). Die meisten davon sind innerhalb von 2-3 Monaten gute 10% gestiegen

Ich habe 5-6 Titel mit denen ich so richtig übel im Minus bin

Allerdings steigen, bis auf instone (kommt noch, sobald sich die Immobranche erholt), alle. Daher basiert dass nicht auf dem Prinzip Hoffnung, dass die irgendwann wieder steigen. Die Titel steigen seit ner Weile alle wieder

Worauf ich mit dem Hinweis bzgl Vergangenheit hinaus wollte…ich habe mein Depot so justiert, dass es insgesamt gut läuft

Bislang ohne Frage überwiegend von den stark übergewichteten Titeln getrieben. Allerdings natürlich auch zunehmend von den Kandidaten im Minus, die sich erholen

Paar Beispiele auf 12 Monatsbasis ,(halte ich schon länger und bin durchs Tal der Tränen gegangen)

Twillio. 100%

Biontech 34%

Adidas 43%

Block 33%

Amazon 54% (auch die habe ich schon länger, nur zu blöden Zeitpunkt gekauft)

Siemens Energy 70% (war ich zeitweise 50% im Minus. Mit 70% verkauft, da ich nicht das Gefühl hatte , dass der Anstieg in dem Ausmaß gerechtfertigt)

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Markus
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Sieht nicht so gut aus, man sieht zwar keine Zahlen aber seit Kauf -3% und ein IZF von 0, würde ich mir mal eine andere Strategie überlegen. Dein Stock Picking und Market Timing scheint ja beschissen zu laufen. Ist nicht böse gemeint aber 2 ETF würden um einiges besser laufen.

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Jens
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Du hast in diesem Forum die Chance dir von vielen meist sehr erfahrenen Mitstreitern Meinungen einzuholen. Es sind Anregungen, Du musst sie nicht befolgen.

Öffne dich dem, mit der Chance dich zu verbessern. Igel dich nicht ein, es geht nicht darum hier etwas zu verteidigen

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Dome
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Beta

zum Mond

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user_1c9aed

Moin,

dein Portfolio ist insofern toll, dass du sehr gut Geld verdienst und entsprechend viel anlegst. Die Stratgie, verglichen mit einem ETF, im Zeitraum seit 2009 ist leider schlecht. Ich stimme meinen Vorrednern zu. Denk mal drüber nach. Ist nur gut gemeint.

Beeindruckend viel Geld beeindruckend schlecht angelegt.
Nicht persönlich nehmen.

Respekt für die hohe Summe und weiter viel Erfolg!

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WarNBuPhat
Autor
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ah, Sorry. Das mit den Zahlen war nicht bewusst. habe gerade gesehen, dass es einen Haken mit “nur % anzeigen” gibt. Der war aber automatisch abgehakt, hab ich nun rausgenommen

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Dome
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Beta

Steueroptimiert soweit es geht Positionen umschichten und 1 ETF Strategie fahren. Gerade als Altersvorsorge mit Mitte 40 ist das ein sehr unkomplizierter Weg mit weniger Kopfschmerzen. Ich denke auch du könntest deine Sparrate weit über 250€ fahren.
Cashflow orientiert ist ein interessanter ETF IE0003UVYC20 30k im Jahr klingt nicht verkehrt.
1 FTSE all World für weniger Cashflow aber mehr Rendite.

Happy investieren wünsche ich dir weiterhin.

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Gelöschtes Konto

Hi, also leider kann man nicht die Historische Performance des Portfolios an sich sehen, da du erst ab Oktober eingetragen hast, mich würd gerne die durchschnittliche Jährliche Rendite interessieren. Aber zu deinem Portfolio, es klingt von deinen Angaben aus so als ob du nicht wirklich eine Strategie verfolgst sondern wie du sagst nach Bauchgefühl, und Emotionen sollte man Grundsätzlich an der Börse ja vermeiden. Ich verstehe Aktien haben ein größeres Potenzial und mit deiner größten Position Amazon ist es bisher höchstwahrscheinlich gut gelaufen für dich, dennoch würde ich dir raten, von Grund auf dein ganzes Portfolio umzustrukturieren, dein Ziel ist ja die Altersvorsorge, deshalb würde ich dir empfehlen gut diversifiziert in eine Handvoll (nicht zu viele) ETF´s zu Investieren die Dividenden ausschütten, somit hast du dann regelmäßiges einkommen dass sich mit der Zeit steigert. Da du Aktien magst kannst du ja ein teil deines Portfolios sagen wir 30% oder weniger in verschiedenen Aktien haben, die du dir genauer anschaust und verstehst. Somit hast du ein gut diversifiziertes Portfolio, dass dir regelmäßiges Einkommen ohne verkaufen zu müssen in form von Dividenden, und noch ein kontrolliertes Risiko mit den 30% Aktien die gute Chancen bieten, dein Portfolio noch zu steigern. Somit hättest du dann im großen und ganzen ein stabiles Portfolio das nicht zu sehr unter Schwankungen leidet.

Ein Tipp, erstelle ein musterportfolio und schaue dann die durchschnittliche Jährliche Rendite der letzten 10-20 Jahren an, zusätzlich schaue paar Faktoren wie Risiko und maximaler Dropdown an damit du in etwa weißt wie voraussichtlich dein Portfolio in Zukunft laufen wird.

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Wurstsuppe
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Du schreibst ja selbst, das du kein glückliches Händchen beim Kauf von Einzelwerten hast, bzw. dich oft von Finfluencerartikeln hast beeinflussen lassen.

Die Zahlen sind vielfach rot, dass sollte dir ein Anstoss sein, deine gesamte Strategie zu überdenken.

Ich würde an deiner Stelle jetzt folgendes tun.

a) Amazon auf 15% Portfolioanteil verkaufen und dagegen eine oder mehrere Werte, denen du kein, wie du es schreibst “künftiges Überraschen” mehr zutraust, steuerneutral verkaufen. Aktiengewinntopf mit Aktienverlusttopf gegenrechnen.

b) überlegen, willst du Dividende oder Thesaurierung und insbesondere für dein gesamtes Portfolio überlegen, was soll die Strategie sein.

c) das bei a) freigewordene Geld in einen oder mehrere Welt-ETF-Indexe aufteilen und reinstecken. Hier b) berücksichtigen, was soll deine Kernstrategie sein und dann die entsprechende Variante des Index kaufen. ETF-Anteil auf mindestens 50% bringen, bevor du wieder eine Einzelaktie kaufst.

d) du hast durch das spätere Eintragen nicht alle Gebühren übernommen, aber ich würde auch einen Brokerwechsel, hin zu einem Laden, der keine Fantasiegebühren, für deine Käufe - Sparpläne?? - aufruft, andenken.

keine Beratung nur private Meinung

hf

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WarNBuPhat
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@wurstsuppe

Danke für die Anregungen und Empfehlungen.

Wie ich schon geschrieben habe, werde ich über kurz oder lang, die “dicken Brocken” in meinem Depot (teil)verkaufen und eine solide Verteilung vornehmen. Mir ist ja völlig bewusst, dass die extreme Übergewichtung langfristig nicht ratsam ist.

Grundsätzlich ist meine Strategie bislang, Firmen zu kaufen und die sehr langfristig zu halten (natürlich verkaufe ich auch mal einen Titel, wenn ich das Gefühl habe, dass ist nix mehr. Zuletzt z. B. Siemens Energy. Da habe ich mit 70% Kursgewinn Kasse gemacht, da ich den Anstieg für überzogen gehalten habe. Bzw. da auch Großpolitisch Gewitterwolken sehe und mit über die weitere Entwicklung nicht so sicher war).

MIt langfristig meine ich durchaus auch, wenn nichts gegen den Titel spricht, “für immer”.

noch eine kurze Richtigstellung… ich habe nie geschrieben, dass ich Finfluencerartikel lese (darunter verstehe ich irgendwelche Leute, die über social media oder blogs dubiose tipps fürs schnelle Geld geben und dabei überwiegend daran denken, selbst Geld zu verdienen)… ich informiere mich z. B. über Handelsblatt oder Metasuchmaschine Finanznachrichten.de (da gibts natürlich auch solche und solche Quellen)

Ich habe auch nicht geschrieben, dass ich kein Händchen beim Kauf von Einzelwerten im Allgemeinen habe.

Ich habe geschrieben, dass ich in der Vergangenheit doofe Fehler gemacht.

Die gravierendesten waren, dass ich viel zu viel in einzelne Titel gesteckt habe (teils auch Titel die ich davor schon hatte und auch gute GEwinn mit denen hatte), aber dann den Zeitpunkt verpasst habe zu verkaufen (Stichwort Ukraine Krieg und die damit einhergehenden stark gestiegenen Zinsen).

Nach diesem Schmerzensgeld, habe ich meine Strategie umgestellt und kaufe (wenn Geld zum investieren da ist oder wenn ich mal einen Titel verkaufe und den Erlös reinvestiere) je Einzeltitel für rund 5 TEUR (was im Verhältnis zum Depotwert so ca. 1-1,5% entspricht).

Seit ich dass so handhabe und auch gründlicher zu den Aktien recherchiere, habe ich nicht mehr groß daneben gegriffen. lediglich 2 Titel seit Beginn dieser Strategie (Süss Microtech und Deutz), sind im minus. Da ich jedoch von den Firmen überzeugt bin und ich nicht auf schnelle Kursgewinne aus bin, habe ich damit keinen Schmerz. Bis zu 20-30% Kursverlust halte ich da aus, wenn ich von der Firma überzeugt bin, asonsten Verlust realisieren und abhaken.

Amazon z. b. ist noch ein “Restposten” aus der Phase, in der ich zu viel in einzelne Titel gesteckt hatte. Aber ich bin von der Aktie sehr überzeugt und die Rendite ist auch sehr gut. Zudem sollten die gerade in den nächsten 1-3 Jahren von der politischen Situation profitieren. Daher lasse ich dass erstmal auf jeden Fall laufen. Ist ja jetzt keine Zockeraktie, sondern schon solide. Die werden jetzt nicht von heute auf morgen um 50 % einbrechen. Auch in Rheinmetall und Alphabet sehe ich weiter hohes Potential. Gleiches gilt bei Vonovia. Bei Alphabet sehe ich aber durchaus mittelfristig auch Risiken. Daher werde ich hier, ähnlich wie bei Amazon, in 1-3 Jahren Teilverkaufen und die Gewinne reinvestieren.

Bei den Titeln die gravierend im minus sind, habe ich auch lange darüber nachgedacht, was ich damit anstelle. Da die jedoch (von instone bislang abgesehen) , mittlerweile in die richtige Richtunggehen, halte ich die weiterhin (zwischen 30-100% Kurssteigerung, je nach Titel, in den letzten 12 Monaten).

Sollten die dann irgendwann im plus sein (oder nur noch bisschen im minus), verkaufe ich die dann (je nachdem ganz oder teilweise) und reinvestiere das Geld.

Beim reinvestieren werde ich gerne den Empfehlungen hier folgen und in ETFs gehen.

Hier wäre ich für konkrete Vorschläge dankbar. Idealerweise ETFs, die relativ frei vom amerikanischen Techsektor sind. Es macht für mich keinen Sinn, Techeinzelwerte, von denen ich überzeugt bin, zu verkaufen, um dann über einen ETF zu großen Teilen wieder Techwerte zu kaufen (in dem dann auch einige Titel sind, die ich nicht kaufen würde, wie Tesla, Nvidia usw).

Mein Gedanke beim (Teil) Verkauf von AMazon und Alphabet ist ja, wenn sich der Wind dreht und entweder Trump einen Sinneswandel hat oder es so scheint, dass die Demokraten wieder ans Steuer kommen, einem zu erwartenden Kurseinbruch zu entgehen.

Ich hoffe, meine Strategie und Pläne sind damit etwas nachvollziehbarer.

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WarNBuPhat
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@wurstsuppe mein Hauptfokus sind Kursgewinne. Allerdings will ich nach und nach die Dividendeneinkünfte etwas steigern. Lt. Dividendenkalender kommen derzeit für 2025 ca. 4.600 EUR Dividende. Mittelfristig soll der Dividendenertrag bei 12 k / Jahr liegen, um dann jeden Monat 1k Dividendenertrag zu haben. Das ist aber eher ein untergeordnetes Ziel . ich würde sagen, die 12 k will ich in etwa 5-10 Jahren erreichen. Könnte ich natürlich auch sofort haben, wenn ich entsprechend umschichte.

Da ich aber aktuell gut verdiene, besteht für zusätzliche laufene Einahmen keine Notwendigkeit. Sehe dass eher als kleines Grundeinkommen (bin selbständig). Falls es mal ein Jahr nicht so doll läuft, dass bisserl was reinkommt (meine Frau arbeitet auch, bin also nie bei null).

Ich bin jetzt Mitte 40. Habe nicht zum Ziel, übermäßig vorzeitig aus dem Berufsleben auszusteigen. Gehe Mal von weiteren 20 Jahren Arbeitszeit aus.

Ich werde denke ich in so ca. 15 Jahren langsam anfangen, in Dividentitel (ETFs + Einzelaktien) umzuschichten (also den Teil des Depots, der in Einzelaktien steckt, die keine Dividende auschütten), um dann zur Rente ein ausbalanciertes Dividendepot zu haben.

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Wurstsuppe
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@andreas_niest Du müsstest halt für dich entscheiden, ob du Ausschütter oder Thesurierer als ETF willst. Bei ersterem würde ich einen ausschüttenden globalen ETF (FTSE all World oder Amundi all country World/quasis der günstigste ACWI) als Basis und dann je nachdem Dividenden ETF (die vom Divi-Fokus her, bereits geringe Tech-Anteile haben) vorschlagen. Hier gibts einige die ich persönlich gut finde, aber hängt halt von deinen Zielen und individuellen Spezifika ab. Willst du überhaupt die Dividendenrichtung?

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U
Unbekannt

Für mich ist das kein solides Depot. Es fehlt jegliches Maß für Diversifikation. Abgesehen davon werden Aktienkäufe getätigt, die überhaupt nicht nachvollziehbar sind (Calida-Aktien für eine Sachdividende zu kaufen würde ich zum Beispiel definitiv nicht machen).

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Wombat
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Ich habe den Eindruck dass du zwei Probleme hast:
1) kein Überblick
2) keine Strategie bei der Aktienauswahl

Problem 1 bist du jetzt angegangen, indem du jetzt Parqet nutzt. Ohne die historisch korrekten Daten wird sich erst in einiger Zeit ein klares Bild für dein Portfolio ergeben. Versuch mal, die alten Zahlen zu ermitteln (Order-Bestätigungen im Depot, Kontoauszüge, …). Damit wirst du schneller einen wirklichen Überblick bekommen.

Problem 2: Ohne Überblick ist eine Strategie nicht einfach zu finden. Vielleicht bessert sich das mit einem Überblick. Zusätzlich solltest du dir überlegen, welche Kriterien für dich ausschlaggebend sind eine Aktie zu kaufen.

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Der Dividendenjäger
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Wenn man so deine Kommentare liest hat man den Eindruck, dass Du Kritik an deinem Portfolio nicht so ab kannst.

Beschäftigst Du Dich denn mit allen Unternehmen, welche Du als Einzelaktien hast bzw. verfolgst diese liest die Quartalsberichte, Jahresabschlüsse usw.

Ich verfolge übrigens das gleiche wie Du allerdings nicht mit Rendite sondern auf der Dividendenseite. Habe hier auch mehrere Einzelaktien, welche 20% und mehr ausschütten. Bevor ich diese allerdings gekauft und auch aufgestockt habe schaue ich mir das genau an. Entweder durch Eigenrecherche oder entsprechenden Content auf YouTube. Dabei fließen dann auch noch so Sachen wie Quellensteuer bei mir ein.

Mein Ziel ist eine Dividendenrendite von über 10% langfristig.

Wünsche Dir aber viel Erfolg, dass Du deine Dir gesteckten Renditeziele erreichst.

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WarNBuPhat
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wie ich geschrieben habe, gibts paar Karteileichen bzw. habe ich einen großen Teil der Titel im Oktober 24 erfasst. Wenn Du jetzt Mal die Performance seit Kauf außen vor lässt und den Zeitraum seit November betrachtest, schaut die Welt schon anders aus. ich habe ja geschrieben, dass ich noch insgesamt in der Verlustzone bin. ABer seit 01.11. ist das Portfolio (also in 3 Monaten) um 23% bzw. 72 k gestiegen. wenn alles gut läuft, bin ich in rund nem Monat im Plus. Wenn man die monatliche Performance so fortschreibt, wie in den letzten Monaten, lässt sich das Potential erahnen. Zudem steckt nicht wenig in Immobilienaktien. Sobald sich der Markt da stabilisiert, düften die Titel auch wieder deutlich besser laufen (instone, vonovia, leg)

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Lukas
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@andreas_niest ich glaube du willst dir alles etwas zu schnell wieder schön rechnen. Natürlich ist dein Depot auf den kurzen Zeitraum enorm gestiegen, aber davon kannst du doch nicht dauerhaft ausgehen. Die Preise am Immobilienmarkt haben sich schon längst wieder stabilisiert. Meiner Meinung verdient bei so Immofonds der Aufleger und der Verwalter am meisten…
Ich würde an deiner Stelle nichts überstürzen und dein Ziel sollte nicht nur die netto 0 sein. Schau etwas langfristiger und überleg ob du mit der Gewichtung so weiter machen willst.

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WarNBuPhat
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@road_to_250k Hi Lukas,

ich habe Immobilienkonzerne (Vonovia (Vermietung Privatwohnungen und künftig verstärkt Dienstleistungen rund um das Thema Immobilien, auch für externe Kunden, also nicht eigene immobilien), LEG (Vermietung), Instone (Projektentwickler, der aber meines Wissens nach überwiegend komplette Projekte an Investoren (z. B. Versicherungen) verkauft. Die Projekte werden schon in der Planungsphase verkauft. D.h. die haben nicht das Problem, im aktuell schwierigen Marktumfeld an private Käufer verkaufen zu müssen, was immer noch zäh läuft. Daher bin ich für den Titel auch zuversichtlich)), dass ist etwas anderes als Immobilienfonds (die ich nicht kaufen würde). Denen macht aber meiner Meinung nach noch das Zinsniveau zu schaffen, dass auf Käufer Seite die Nachfrage bremst. der konzern selbst scheint solide finanziert zu sein).

Zu Deinem Satz:

“Die Preise am Immobilienmarkt haben sich schon längst wieder stabilisiert.”

Ich bin Vermittler für Immobilienfinanzierungen und kenne die Situation daher aus meiner täglichen Arbeit sehr gut. Ja, die Preise (Bestandsimmobilien) haben sich stabilisiert.

Aber es besteht weiter dass Problem, dass die Zinsen relativ hoch sind. Dadurch haben die Immokonzerne weiter mit einer höheren Zinslast zu kämpfen. Bzw. rechnen sich Neubauten (vonovia will jetzt langsam wieder anfangen, selbst zu bauen) bedingt. Die Mieten die ein Investor verlagen müsste, damit sich so ein Projekt rechnet, sind am Markt häufig nicht durchsetzbar. Hier gibt es natürlich regionale Unterschiede. Aber ich spreche jetzt mal von der Gesamtsituation in Deutschland.

Dass kannst Du z. B. auch am Kursverlauf von Vonovia sehen. Die waren in der Spitze zum Ende letzten Jahres (Zinstief 2024) bei rund 33,70 EUR.

Ab Anfang Dezember sind die Zinsen wieder gestiegen (0,5 % bis Mitte Januar).

Kurs war dann Mitte Januar bei rund 28,6 EUR. Nach Mitte Januar ist der Zins wieder rund 0,15 % gefallen. Der Kurs steht heute wieder bei 29,42 EUR

Will sagen… meine Aussage dass die Immobilien Aktien Potential haben, ist durchaus fundiert.

Es ist aktuell nicht so ganz klar, ob und wie oft die EZB noch senken wird (da ist gesampolitisch und auch in Deutschland, Stichwort Neuwahlen, einfach noch zu viel im Unklaren). Da ich aber nicht auf den kurzfristigen Gewinn aus bin, machen die Immoaktien für mich viel Sinn.

Ich gehe davon aus, dass sich das Zinsniveau in den nächsten 12 - 36 Monaten um mindestens 1 % reduziert.

Wenn Du jetzt die Reaktion der Vonovia Aktie in der Vergangenheit nimmst und in Relation Kursänderung zu Zinssenkung setzt, kannst Du Dir ja relativ genau ausrechnen, was mit dem Kurs passiert, wenn das Zinsniveau um 1% im Vergleich zu heute sinkt.

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WarNBuPhat
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Performance Vergleich 1.11. bis heute:

mein Depot 23,11 %

FTSE All World 9,13

S&P 500 5,88

DAX 12,2

D.h. den Index (DAX) in diesem Zeitraum der von der Rendite her am besten performt, habe ich um fast das Doppelte übertroffen

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WarNBuPhat
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wieso würde ich also mit 2 ETFs besser fahren? Wenn Analyse, dann richtig… ;)

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WarNBuPhat
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Renditen nach Monaten (kein Monat mit Verlust): November 3,8%, Dezember 5,23 %, Januar 8,4 %.

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WarNBuPhat
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es ist nicht nur Amazon und Rheinmetall gut gelaufen. Aucht die meisten anderen Titel, z. B. Dt. Telekom, Salesforce, HSB, ABN AMRO, Tecinas Reunidas etc. laufen gut (hab ich teils erst seit 2-3 Monaten).

ich bin aktuell mit dem Gesamtdepot noch rund 4,5 % (18.500 EUR) im minus. Gesamtdepot (lt. Bank. 5 TEUR oder so fehlen bei Parquet) steht akt. bei 391 k

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Marius
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@andreas_niest Klar sind auch andere Positionen gut gelaufen, und wieder andere sind schlecht gelaufen. Unterm Strich kommt deine Gesamtperformance aber überwiegend von deinen beiden Toppositionen. Wenn Amazon nur 10% zugelegt hätte dein Portfolio insgesamt nur halb so gut performt. Das wäre mir halt eine viel zu große Abhängigkeit.

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WarNBuPhat
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ich bin mir der starken Übergewichtung bewusst. Ich sehe jedoch bei den Titeln noch einiges an Potential über die nächsten Jahre. Sollte sich da die Situation fundamental ändern, würde ich entsprechend reagieren.

Allerdings ist glaube ich nicht zu erwarten, dass Amazon oder Rheinmetall von heute auf morgen um 50% fällt

Da ich auf eine hohe Rendite aus bin, gehe ich das Risiko bewusst ein. Würde ich jetzt aber nicht mit komplett spekulativen Titeln machen.

Eine entsprechend hohe Rendite, die auch die diversen Indizes übertrifft, bekommt man halt nicht ohne Risiko.

wobei ich auch sagen muss, dass auch gerade in den amerikanischen Indizes so einiges an Problemaktien steckt, die ich langfristig nicht in meinem Depot möchte.

z. B. Tesla oder Nvidia. Da kann es durchaus mal rapide und nachhaltig nach unten gehen, wenn die falschen Nachrichten kommen. Hat man ja zuletzt mit deep seek gesehen. wenn die dahinter stehenden Befürchtungen eintreten, bzw. durch andere Auslöser Nvidia sein Alleinstellungsmerkmal verliert, könnte es sein dass sich der Titel so schnell nicht mehr erholt

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WarNBuPhat
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lediglich die Aktien, die im Oktober gekauft wurden, sind mit dem Tag der Erfassung als Kaufdatum drin. Der REst mit den richtigen Daten

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