20 Kommentare
Eine Einzelaktie? Nie und Nimmer. Dann lieber Sparbuch 😃 Nein, ehrlich, auf jeden Fall Welt-ETF.
Berkshire Hathaway 'B' Aktie
oder
Lindt&Sprüngli (am Besten die mit Stückpreis von 135k - da gibt’s zusätzlich zur Dividende noch einen Karton mit Leckereien 😋)
@marc_4906f9 😂 stimmt. insbesondere, da gute Schokolade mittlerweile unerschwinglich geworden ist 🙄
Für mich ist es die Allianz (ok, bin als Mitarbeiter vielleicht nicht ganz unparteiisch).
Alleine durch ihre Größe ist sie nicht nur weltweit, sondern auch in unterschiedlichsten Bereichen im Finanzsektor tätig (eben nicht nur Versicherungen).
Da ich Dividenden mag, gefällt mir die Stabilität und das Wachstum der Dividende. Die Kurssteigerungen der letzten Jahre sind dann noch die Kirsche auf der Sahnetorte gewesen.
Eine einzige Aktie? Das ist eine Herausforderung!
Wenn man das auf 10 Aktien eingrenzen dürfte, wird es spannender…
Aus Europa dürften die Allianz, Münchner Rück und LVMH dabei sein.
Aus den USA würde ich Apple, Microsoft, Pepsi (breiter aufgestellt als Coca-Cola), Coca-Cola, McDonald's (denkt an die Immobilien statt nur an's Essen), Johnson & Johnson und auch Blackrock mit auf die Watchlist nehmen…
Dann ist aber perspektivisch möglicherweise noch an Palantir und bei einem Börsengang an OpenAI zu denken.
Auch Japan hat einige schmucke Unternehmen zu bieten, welche man mit der europäischen Brille leider zu leicht übersieht (denkt an Waren Buffett).
Ein anderes Thema sind neben klassischen Getränke-Aktien noch “Tabak”-Aktien, wenn man den Spruch “Geraucht und getrunken wird immer” aus Aktionärssicht berücksichtigt. Hier gibt es weltweit 5 investierbare große Player. Aus den USA wären da Altria (MO), Philipp Morris International (PMI), mit Sitz in GB wären da British American Tobacco (BAT), Imperial Brands (ITB) und schließlich aus Japan noch Japan Tobacco International (JTI).
Ist es schon eine Ewigkeit im Börsenleben? Altria 2008 zu 14,90€ gekauft, Allianz 2009 zu knapp 82€ ins Depot gelegt und Airbus (damals noch EADS) 2016 zu 21,50 € eingesammelt. Die Dividendenrendite ist inzwischen zweistellig.
Campbell Soup Company (heute The Campbell's Company)
Hätte man beim Börsengang im Dezember 1954 für 1.000 $ (split-bereinigt) gekauft und alle Dividenden konsequent reinvestiert, sähe die Bilanz heute wie folgt aus:
- Anfangsdatum: 13. Dezember 1954
- Anfangsinvestition: 1.000 $
- Enddatum: Februar 2026
- Aktienanzahl: Durch vier Aktiensplits (jeweils 2:1) hätte sich die physische Aktienanzahl ohne Zukäufe versechzehnfacht.
Geschätztes Endkapital: 250.000 $
Eine Aktie zum vererben.
Wenn nur eine, dann eine die einem ETF so nahe wie nur möglich kommt. Also Berkshire Hathaway.
@c_s_0fcca5 …einen breit gestreuten Aktienindex abbildet wär besser. ETF's sind Vertriebsprodukte mit gutem, überflüssigem - oder sogar mit schlechten Inhalt.
Eine Anekdote am Rande: Wie lange wird sie wohl dauern die Ewigkeit? Wer heute einen Börsenzettel aus der Zeit des amerikanischen Bürgerkriegs liest wird sehen, das ihm kein einziges darauf notiertes Unternehmen bekannt ist. Wer damals investiert war, säße heute theoretisch auf einem großen Berg kumulierter Dividenden. Die Unternehmen aber, die sind alle verschwunden. Manchmal enden Ewigkeiten sogar zu Lebzeiten. Nur der Index ist unsterblich! 😊
@user_b7a7d5 Als passiver ETF-Indexinvestor MUSS man aufgrund einfacher Arithmetik an seinem Lebensabend nach ehrlicher Kostenbetrachtung auf jeden Fall auf der Sieger-Straße sein. Das ist hinlänglich oft nachgewiesen worden und muss nicht zum 100.-ten Mal neu argumentiert werden. Einzig der Spaßfaktor kommt ggf. zu kurz :-)
@jens_l
Stimmt, dann möchte ich gerne Aktien für die Ewigkeit plus einem Tag besitzen, nur um auf der sicheren Seite zu sein. ;-)
Solange die Medizin nicht derartige Fortschritte macht, dass die Lebensspanne mehr als 200 Jahre beträgt, ist eine Generation (rund 30 Jahre) aus meiner Sicht der Fokus, auf den ein typischer Buy and Hold-Investor seine Investionsentscheidungen für das Kerndepot ausrichten sollte.
Gute Daten gibt es zum Dow Jones. Wer beispielsweise danach sucht, welche Unternehmen mit einer Indexzugehörigkeit vor 30 Jahren heute noch im Index vertreten sind, wird feststellen, dass nur noch rund ein Drittel der damaligen Unternehmen unverändert im Index vertreten sind.
Muss einem das nun akute Sorge bereiten und bedeutet das nun Finger weg von Einzelaktien und alles nur noch in ETFs investieren?
Die wenigsten Unternehmen endeten wie Kodak, GM bzw. Sears in einem Delisting. Das ist der (eher seltene) große Problemfall für den Einzelaktieninvestor.
Viele Unternehmen die vor 30 Jahren im Index waren sind in veränderter Form (Merger) auch weiterhin vertreten. Ein Beispiel ist hierfür J.P. Morgan (seit 1996 im Index), die im Jahr 2000 mit der Chase Manhattan Bank zu JPMorgan Chase fusionierten, das bis heute ein Schwergewicht im Index ist. In diesem Fall bleibt der Buy and Hold-Investor somit im Boot, das ist eine für einen Einzelaktieninvestor unproblematische Fallkonstellation.
Exxon ist ein ähnlicher Fall. Exxon fusionierte mit Mobil Oil zu ExxonMobil, nur war hier das Wachstum schwächer, so dass das Unternehmen 2020 nach 92 Jahren Zugehörigkeit den Dow Jones verlassen musste. Das Unternehmen ist deswegen aus Investorensicht nicht automatisch schlechter geworden, nur weil es nicht mehr im Index ist. Es waren eben nur andere Firmen (Tech) in diesem Zeitraum deutlich (!) wachstumsstärker! Der für 30 Jahren investierte Buy and Hold-Anleger kassiert aber bis zum heutigen Tag weiterhin seine Dividenden und sollte sein initiales Investment schon “zurückbekommen” haben.
Fazit: Wer breit streut und Spaß daran hat in Einzelaktien zu investieren kann das machen, es kommt auf die Motivation und das dabeibleiben über lange Zeiträume (gefühlte Ewigkeit) an. Dann wird es sich auf jeden auszahlen! Ob es sich für den vergleichbaren ETF-Investor aus Renditesicht vielleicht nicht sogar noch mehr über einen vergleichbaren Zeitraum ausgezahlt hätte, das steht auf einem anderen Blatt Papier.